Gut informiert

Nachrichten und Berichte Zu den News

Auf einen Blick

Die Diakonie in Südwestfalen Zu den Einrichtungen

Termine im Überblick

Vorträge, Feste & Fortbildungen Zum Veranstaltungskalender

Beschützender Bereich im Hülsemann-Haus

Jeden Mittwochvormittag riecht es im Erdgeschoss unseres Hauses nach Waffeln, Käsekuchen oder anderen Leckereien. Der Duft kommt nicht etwa aus der Küche, sondern aus dem Gruppenraum unseres beschützenden Bereichs. Hier backt unsere Ergotherapeutin gemeinsam mit den Bewohnern – und das jeden Mittwoch zur  gleichen Uhrzeit. Solche Angebote gibt es bei uns an jedem Tag der Woche, aufgebaut nach einem strukturierten Plan.

Denn in unserem beschützenden Bereich betreuen wir 14 Männer und Frauen mit Demenz. Für sie ist es wichtig, dass jeder Tag einen bestimmten Ablauf hat, an dem sie sich orientieren können. So beginnt der Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück. In der anschließenden Gesprächsrunde sind nicht nur Essenswünsche ein Thema, sondern auch aktuelle Geschehnisse. Besprochen werden beispielsweise
Neuigkeiten aus den Stadtteilen in denen die Bewohner wohnten. Es folgen eine Zwischenmahlzeit und das jeweilige Tagesangebot. Am Nachmittag betreuen wir unsere Bewohner einzeln oder in kleinen Gruppen. Mit speziellen Methoden unterstützen wir die Fähigkeiten unserer Senioren. Fotos von früher stärken beispielsweise das Erinnerungsvermögen. Wohlfühlbäder mit Aromaöl fördern
Wohlbefinden und Geruchssinn.

Sicherheit für die Bewohner
Eine abgeschlossene Tür gibt es in unserem beschützenden Bereich ausschließlich im Garten. Dies unterscheidet uns von einer geschlossenen Unterbringung. Trotzdem möchten wir sichergehen, dass unsere Bewohner den beschützenden Bereich nicht unbemerkt verlassen können. Denn nichts ist schlimmer, als wenn ein Bewohner unbeobachtet hinausgeht und aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr zurückfindet. Deshalb tragen Senioren mit Weglauftendenz bei uns ein Armband. Sollten sie den beschützenden Bereich verlassen, löst das Armband einen Alarm aus. Unsere Mitarbeiter können dann sofort reagieren. Das Armband dürfen Bewohner nur tragen, wenn dies juristisch genehmigt ist.

Treffpunkt für Angehörige
Einmal im Monat bieten wir in unserem beschützenden Bereich eine Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz an. Hier treffen sich die Familien unserer Bewohner zum Gespräch. Die gemeinsamen Nachmittage dienen dazu Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Gemeinsam werden die Herausforderungen, denen Betroffene und Angehörige bei diesem Krankheitsbild begegnen, besprochen. Die Altenhilfe der Diakonie in Südwestfalen beschäftigt eine Demenzbeauftragte. Sie begleitet Angehörige, gibt Tipps und beantwortet Fragen. Darüber hinaus macht sie aktuelles Fachwissen für unsere Einrichtung verfügbar, so dass wir Demenzkranke immer nach aktuellen Standards betreuen können.

NotrufChatHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111