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Demenz – persönlich und wertschätzend begleiten

Demenzen zählen zu den bedeutendsten Krankheiten im höheren Lebensalter. Die häufigsten Formen sind die Demenz vom Alzheimer Typ und die vaskuläre Demenz. In Deutschland leben zurzeit etwa 1,2 Millionen Menschen in einer Demenz. Experten schätzen, dass sich diese Zahl bis zum Jahr 2050 verdoppelt  wird. „Demenz ist eine neue Seinsweise, in der Millionen von Menschen ihr Leben beenden werden“, betont Prof. Dr. Klaus Dörner. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Demenzen mit großem Abstand der häufigste Grund für die Aufnahme in einem Pflegeheim sind. Nahezu 70 Prozent aller Bewohner von Pflegeeinrichtungen sind davon betroffen.

Dies stellt die Einrichtungen vor große Herausforderungen:

  • Menschen mit Demenz sind zunehmend desorientiert und  hilfebedürftig, zutiefst verunsichert und beschämt, in ihrem Selbstbild erschüttert.
  • Die Angehörigen sind – häufig nach langer Betreuung zuhause – überfordert und können die Sicherheit im gewohnten Umfeld nicht mehr gewährleisten.
  • Wir geben in unseren Einrichtungen den vielen verwirrten, desorientierten, aus der Bahn geworfenen alten Menschen mit Demenz eine Pflege und Betreuung, die ihnen Geborgenheit, Sicherheit und Lebensqualität gewährt.

Wie sieht eine gute Begleitung von Menschen mit Demenz aus?

Wir helfen Menschen mit Demenz, lebenswichtige Dinge zu erhalten:

  • die Würde
  • die Eigenständigkeit
  • die Selbstachtung
  • das Wohlbefinden
  • die Anerkennung
  • die Gemeinschaft mit anderen
  • Nähe und Zuwendung.

Diese Geborgenheit in der Pflegeeinrichtung erlebbar zu machen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, der wir uns stellen. Menschen mit Demenz begleiten: eine Aufgabe für viele!

Eine Person individuell und wertschätzend zu begleiten, gelingt in einer Atmosphäre, die von Offenheit, Vertrauen und Fachkenntnis geprägt ist. Diese Pflegekultur braucht Austausch und Teamarbeit von Angehörigen, Fachkräften und Ehrenamtlichen. Deshalb werden alle Beteiligten im Verständnis des vielgestaltigen Krankheitsbildes Demenz und im Umgang mit den Erkrankten geschult.

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